Feste und Zeremonien waren und sind fest in der Kultur der Ureinwohner Alaskas verankert. Sie spielen eine gewichtige Rolle im sozialen, aber auch im wirtschaftlichen Leben in den Gemeinden. Auch wenn einige Rituale und Gebräuche der einzelnen Ureinwohner-Gruppen sehr unterschiedlich sind, gibt es doch gemeinsame Nenner. Zu fast allen Festen gehören Tänze, Gesänge, der Austausch von Geschenken, aufwändig gefertigte Kleider, Masken, Kopfbedeckungen, Schmuck, Tattoos oder Körperbemalung. Die traditionellen Zusammenkünfte spielen sich in Gemeindehäusern ab, den so genannten Qasgiqs. Die meisten Feste finden im Spätherbst statt, wenn die Essensvorräte eingefahren sind und jeder sich auf den Winter einstimmt – wenn die Sonne oft für Monate hinter dem Horizont verschwindet. Eines von vielen Beispielen ist das Messenger Feast of the Inupiaq. Hier kommen Verwandte aus weit verstreuten Regionen regelmäßig zusammen, um Geschenke und Lebensmittel aus ihren jeweiligen Regionen auszutauschen und damit die Verbindung aufrecht zu erhalten. Jedes Jahr ist eine andere Inupiaq-Gruppe mit der Ausrichtung des Festes betraut.