Innoko National Wildlife Refuge

Selbst für Alaska-Verhältnisse ist dieses Naturschutzgebiet ungewöhnlich groß, menschenleer und isoliert. Es ist eines der bedeutendsten Lebensräume für Wasservögel im Interior Alaska. Tausende von Gänsen, Enten, Loons und Schwäne nisten in den Sümpfen und Feuchtgebieten. Das 18.500 Quadratkilometer große Innoko National Wildlife Refuge besteht aus zwei Teilen: Der Northern Unit südwestlich von Galena, auch Kaiyah Flats genannt, ist gut 3000 Quadratkilometer groß und mit dem Yukon River verbunden. Die deutlich größere Southern Unit umgibt den Innoko River.

Im Innoko Refuge geht die bewaldete Taiga in die baumfreie Tundra des Yukon-Kuskokwim Delta über. Rund die Hälfte des Schutzgebiets besteht aus sumpfigen Schwarzfichtenwäldern, Feuchtgebieten und Marschland mit unzähligen Seen und Tümpeln. Der Rest ist von sanften Hügeln geprägt. Die regelmäßigen Überschwemmungen der Flüsse im Innoko sind Garanten für eine üppige Vegetation, die den Elchen im Winter eine gute Nahrungsgrundlage bietet. Auch für Biber sind die Innoko-Wasserwege der ideale Lebensraum. Im Winter kommen die Karibus aus den Beaver Mountain in die tiefer gelegenen Regionen. Grizzlys, Schwarzbären und Wölfe sind Dauerbewohner, ebenso Marder, Luchse, Rotfüchse, Flussotter und Vielfraße.

Die einzig sinnvolle Art, das einsame, unermessliche große Innoko Refuge zu erkunden, führt über die Flüsse Innoko River, Iditarod River und Dishna River. Besucher lassen sich mit dem aufblasbaren Boot oder Raft und dem gesamten Equipment von einem Flugzeug am oberen Flusslauf aussetzen und am unteren Flusslauf wieder abholen. 124 Vogelarten und 30 Wildtierarten sind hier zuhause.

Für abenteuerlustige Hobbyangler ist der Park ein Paradies. Im Innoko River und den mit ihm verbundenen Seen wimmelt es von Hechten. Diese Fische können bis zu 1,20 Meter lang werden – solche Prachtexemplare gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Auch Whitefish, Grayling und vereinzelt Lachse beißen an. Der Park ist auch ein gefragtes Jagdrevier.

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