Aniakchak National Monument and Preserve

Rafting a wild river

Das Aniakchak National Monument and Preserve würdigt die Tatsache, dass Alaska Teil des weltumspannenden „Ring of Fire“ ist, dem 75 Prozent aller aktiven Vulkane zugeordnet werden. Der 2400 Quadratkilometer große Park liegt auf der straßenlosen Alaska Halbinsel, 250 Kilometer südwestlich von King Salmon, und beherbergt den größten Krater der Welt. Der Aniakchak Krater hat einen Durchmesser von zehn Kilometern und ist 800 Meter tief ¬– Ergebnis einer gewaltigen Explosion vor rund 3500 Jahren, als ein 2135 Meter hoher Vulkan in sich zusammenfiel. Im Inneren des Kraters findet man glühende Kegel, Lavabrocken, heiße Quellen, den Sunrise Lake und den 700 Meter hohen Vulkankegel Vent Mountain. Von hier aus kann man bei klarer Sicht den Pazifik und die Beringsee sehen.

Schönes Wetter ist allerdings eher die Ausnahme als die Regel. Meist ist die Küstenregion in dicke Nebelschwaden und Regenwolken gehüllt. Bei diesen kritischen Wetterbedingungen haben mitunter auch Buschflugzeuge Schwierigkeiten zu landen. Entsprechend gering ist der Besucherandrang. Mit gerade einmal 200 Besuchern pro Jahr ist Aniakchak der am schwächsten frequentierte Park in ganz Alaska.

Beliebte Freizeitaktivitäten sind Vulkanwanderungen, Angeln und Floßfahrten auf dem Aniakchak River. Der Aniakchak entspringt im Vulkansee Surprise Lake, fließt zunächst gemächlich dahin, bis er allmählich Fahrt aufnimmt und schließlich mit Karacho durch The Gates donnert, eine 500 Meter lange Öffnung in der Kraterwand. Auch im weiteren Verlauf gibt sich der Aniakchak River ausgesprochen temperamentvoll, was bei Raftingtouren jede Menge Adrenalin-Kicks garantiert. Es geht durch ein baumloses Grasland, wo Bären, Elche und Karibus umher streifen. Schließlich mündet der Fluss in die Aniakchak Bay, Heimat von Robben, Seeotter und Seevögeln.

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