Alaska Maritime National Wildlife Refuge

Alaskas Küstenlinie summiert sich zu unglaublichen 76.000 Kilometern. Ein Teil davon gehört zum Alaska Maritime National Wildlife Refuge, einer faszinierenden Ansammlung von 2500 Inseln, Inselchen, Felsen und Riffs, die von insgesamt rund 40 Millionen Seevögeln von 30 Arten mit Beschlag belegt sind.

Zu dem fast 20.000 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet, dem größten seiner Art auf dem amerikanischen Kontinent, gehört die Inselkette der Aleuten, die Vogelfelsen der abgeschiedenen Pribilofs Inseln und die gefrorene Landmasse in der Chukchi Sea. Das gesamte Schutzgebiet reicht von Forrester Island bei den kanadischen Queen Charlotte Islands bis zur äußersten Westspitze der Aleuten und nach Cape Lisburne im Nordpolarmeer.

Zu dem im Golf von Alaska gelegenen Abschnitt gehören unzählige Inseln und Inselchen, die sich vom Regenwald im Südosten Alaskas auf einer Länge von 1200 Kilometern über den Prince William Sound und die fjord-reiche Kenai Peninsula bis Kodiak Island erstrecken. Der zur Alaska Halbinsel gehörende Abschnitt verläuft westlich von Kodiak Island 650 Kilometer entlang der Küste der Alaska Halbinsel bis zu deren Südspitze. Die Aleuten sind eine 1800 Kilometer lange Kette von Vulkaninseln, die von Unimak Island an der Spitze der Alaska Halbinsel bis Attu Island reicht.

Der Beringsee-Abschnitt erstreckt sich über knapp 1000 Kilometer vom Norton Sound entlang der Seward Halbinsel bis zu abgelegenen Inseln in der Beringsee und den Pribilof Islands. Zum Chukchi-Sea-Abschnitt gehören zahlreiche Inseln und Festlandbereiche, die von Barrow am Nordpolarmeer 800 Kilometer weit über das Gebirge auf dem Festland sowie Cape Lisburne und Cape Thompson am westlichen Rand der Brooks Range reichen.

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