Admiralty Island National Monument

Regenwald, Tundra und zerklüftete Küsten prägen das Admiralty Island National Monument. Dieses 4000 Quadratkilometer große Schutzgebiet ist die Heimat der Tlingit Indianer, aber auch zahlreicher Braunbären. Daher nennen die Tlingit ihre Insel treffend „Kootznoowoo“, was so viel bedeutet wie „Festung der Bären“.

Mit rund 1600 Braunbären hat dieses Schutzgebiet nicht nur die höchste Braunbär-Dichte der Welt. Auch die 5000 Weißkopfseeadler, die auf Admiralty Island entlang der Seymour-Canal-Küste nisten, wird man nirgendwo in dieser Häufung finden.

Doch das ist längst nicht alles: In den vielen Buchten wie Mitchell Bay, Hood Bay, Whitewater Bay und Chaik Bay tummeln sich Robben und Seelöwen. Vor der Seymour-Canal-Küste tauchen regelmäßig Buckelwale auf. Auch Sitka-Rehe sind in großer Zahl auf der Insel zuhause. Alle fünf Lachsarten Alaskas kommen im Juli und August in die Bäche und Flussläufe zum Laichen.

Admiralty Island liegt 25 Kilometer südwestlich von Juneau entfernt – eine wilde, zerklüftete Insel mit bis zu 2300 Meter hohen Bergen, die teilweise von Tundra, teilweise von Gletscherfeldern bedeckt sind. Zwischen Küstenregenwald und Fichtenwäldern tauchen immer wieder Seen, Flüsse und weite Ebenen auf. Über 90 Prozent des Monuments sind als „Kootznoowoo Wilderness“ ausgewiesen. Einzige Siedlung ist das Tlingit-Dorf Angoon an der Mündung der Mitchell Bay im Westen der Insel.

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